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...steht für "Geometric Code" und ist die Programmiersprache deines 3D-Druckers. Sie ist eine sehr einfache, rudimentäre Programmiersprache zur numerischen Steuerung von Maschinen.

G-Code ist primär eine Auflistung von Anweisungen an den Druckkopf, wie er sich geometrisch in X-, Y- und Z-Achse bewegen soll. Jede Zeile weist den Drucker an, eine bestimmte Aufgabe zu erledigen. Der Drucker führt die Zeile eine nach der anderen aus, bis das Ende der Auflistung erreicht ist.

Außerdem sind nicht-geometrische Anweisungen möglich. So kann einem 3D-Drucker per G-Code-Befehl die Anweisung gegeben werden, wann er wie viel Filament extrudieren oder die Temperatur des Druckbettes ändern soll.

G-Code wird von einem Slicer wie zum Beispiel Cura aus dem 3D-Modell erzeugt. Hier ein typisches G-Code Beispiel:

G1 X-9.2 Y-5.42 Z0.5 F3000.0 E0.0377

Für ein Verständnis des 3D-Druckprozesses ist es wichtig, die Bedeutung der G-Codes zu kennen. Zudem hilft dir deren Kenntnis, mögliche Probleme beim Druck eines 3D-Objektes zu erkennen und Fehldrucken vorzubeugen, noch bevor sie auftreten.

 


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